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Home > Go!Special > Rückblick > 2012-11-18 > 2012-11-18_Kreuzverhoer

Fragen und Antworten des Kreuzverhöres im Go!Special am 18. November 2012

Pastor Matthias Schlicht im Kreuzverhör (mit Peter Flämig) (Foto: M. Knoop)

Manche der gestellten Fragen sind sehr persönlich gehalten. Ein persönliches Gespräch wäre sicher angemessener als eine schnelle Internet-Antwort. Wenn Sie ein Gespräch mit Pastor Schlicht (oder Pastor Tietje) wünschen, melden Sie sich bitte.


Die Fragen auf den Karten kreisen um mehrere Themengebiete.


Wie steht es mit Ihrer Schuld, Herr Pastor?

Wie jeder Mensch mache auch ich mich schuldig. Meist ohne Absicht. Heute, am Sonntag, rufe ich gegen Mittag immer meine Eltern an. Dazu bin ich heute nicht gekommen, weil wir noch die Powerpoint-Präsentation gebastelt haben. Von meinem Vergessen geht zwar die Welt nicht unter, aber ich habe es einmal versprochen. Und Versprechen zu brechen, empfinde ich immer noch als persönliche Schuld.


Was sagen Sie zu Menschen, die kein Unrechtsbewusstsein haben?

Diese Frage findet sich häufig auf den abgegebenen Karten. Leute ohne Unrechtsbewusstsein: damit müssen wir leben. Es gibt sie tatsächlich: alles was sie tun, ist richtig; nur die anderen handeln falsch. Und wenn sie selbst falsch handeln, dann „ist das eben so“. Dieser Charaktertyp findet sich übrigens schon im Alten Testament. In den Klagepsalmen bitten Menschen Gott um Hilfe, um mit solchen Menschen umgehen zu können.


Vergibt Gott jede Schuld?

Wenn wir uns an das halten, was Jesus von Gott erzählt hat, dann heißt die Antwort: Ja. Allerdings hat Jesus keinen „Kuschelgott“ gepredigt. Gott ist für Jesus die letzte und heilige Instanz, vor der sich jeder am Ende verantworten muss (Mt 25). Wie Gott das macht, das wissen wir nicht. Wir glauben aber, dass bei ihm am Ende Annahme und Vergebung zu finden ist.


Mir geht es gut. Muss ich mich deswegen schuldig fühlen?

Nein. Dass es uns gut geht, ist ein riesiges Geschenk. Dieses Geschenk können wir nutzen: für uns, unsere Familie und Freunde, aber auch für die Menschen – manchmal ganz in unserer Nähe – die Hilfe brauchen. Wenn wir unser Leben als einen Segen wahrnehmen, können wir auch für andere ein Segen sein.


Wie merke ich, dass Gott mir mein Schuld vergeben hat?

Zum einen: indem Sie sich darauf verlassen. Wenn Zweifel kommen, denken Sie bitte daran: Gott steht zu seinem Wort. Und er vergibt gerne. Zum anderen: vielleicht suchen Sie ein Gespräch mit einem Pastoren / einer Pastorin. Dann kann Ihnen die Vergebung ganz persönlich zugesprochen werden. Wenn man von Vergebung liest, ist das etwas anderes, als wenn ein anderer mit Vergebung zuspricht.

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