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Fragen und Antworten des Kreuzverhörs im Go!Special am 30. März 2014

Pastor Matthias Schlicht im Kreuzverhör.

Manche der gestellten Fragen sind sehr persönlich gehalten. Ein persönliches Gespräch wäre sicher angemessener als eine schnelle Internet-Antwort. Wenn Sie ein Gespräch mit Pastor Schlicht (oder Pastor Tietje) wünschen, melden Sie sich bitte.

Die Fragen auf den Karten kreisen um mehrere Themengebiete. Die Hauptfragen dazu – mit den Antworten – sind hier aufgeführt.

 

„Bestimmt Gott unsere Lebenszeit?“

Ich kann mir Gott nicht vorstellen, dass er vor einer Excel-Datei mit zig-Milliarden Namen, Geburts- und Sterbedaten sitzt. Ein Mensch wird als Bild Gottes in diese Welt geboren; und Gott will ihm ein naher Gott sein. Durch natürliches Altern, aber auch durch Unglück, stirbt dann ein Mensch zu seiner Zeit. Wir glauben, dass die Gemeinschaft mit Gott auch nach dem Tod fortbesteht.


„Was ist ‚verlorene’ Zeit“?

Zeit kann man leider nicht sparen. Aber man kann sie in der Tat verlieren durch sinnloses Tun. Ich selbst verliere auch oft Zeit. Ein Beispiel: ich will „nur mal kurz“ fernsehen und sitze dann zwei Stunden vor der Glotze. Das muss zwar auch mal sein, sollte aber nicht überhand nehmen. Zusammensein mit anderen, aber selbst der Spaziergang mit meinem Hund, ist nicht verlorene Zeit.

 

„Wo war Gott vor dem Urknall?“

Ich möchte antworten mit einer Anekdote von Augustinus. Auf die Frage, was machte Gott vor der Schöpfung, antwortete er: da saß Gott in einem Birkenwäldchen und schnitzte Ruten für Menschen, die doofe Fragen stellen. Also: diese Frage ist nun wirklich unbeantwortbar.

 

„Je älter ich werde, desto schneller vergeht die Zeit. Warum?“

Es gibt zwei Erklärungen. Wenn ein dreijähriges Kind auf Weihnachten wartet, wartet es die Spanne von einem Drittel seines ganzen bisherigen Lebens. Bei einem 70jährigen „dauert“ es „nur noch“ 1/70tel. Die andere Erklärung: es ist wie im Urlaub. Die ersten Tage entdecken wir dauernd neues; deshalb fühlen sich die ersten Urlaubstage immer länger an wie die letzten. Da kennen wir schon alles, und der Rest des Urlaubs scheint nur so zu verfliegen.

 

„Ist Hektik unchristlich?“

Ja. Denken Sie an Jesu Wort aus der Bergpredigt. „Seht die Vögel unter dem Himmel: sie säen nicht, sie ernten nicht, und der himmlische Vater nährt sich doch. … Deshalb sorget nicht…“ Aus dem Glauben kann so Geduld entstehen.

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