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Nah an der Natur klettern, spielen und träumen

Viele fleißige Hände haben bei der Gestaltung des neuen Außengeländes mitgeholfen (Foto: L. Tietje).

Der Kindergarten in der Finkenstraße gehört schon mehr als vier Jahrzehnte zum vertrauten Bild auf dem Weg zum Gottesdienst in St. Paulus oder beim Besuch des Paulz-Zentrums. Gleich links an der Treppe zum Kirchplatz ist der Eingang.


Bestimmt haben Sie schon mal einen Blick hinein geworfen. Doch um die neuesten Veränderungen im Kindergarten sehen zu können, muss man durch den Kindergarten hindurch und am anderen Ende raus ins Freie gehen.


Hier erläutert Kerstin Beier, die Leiterin des Kindergartens, begeistert, was dort geschehen ist. Das Außengelände des Kindergartens wurde vollkommen umgestaltet. Nun finden die 70 Kinder hier ein mit allen Sinnen wahrzunehmendes Außengelände vor, das mit heimischen Hölzern bepflanzt ist.


Die Kinder können laufen, klettern, springen, kriechen, träumen, entdecken, sammeln und beobachten. Sie können sich ihre eigene kleine Welt bauen, gestalten und verändern. Und alles erscheint viel weitläufiger als bisher, denn einige der alten Bäume, die vorher dort standen, fehlen nun.


Die Natur selbst hat bei der Gestaltung eingegriffen, denn Sturm Niklas hat im März 2015 diese Bäume umgeblasen und auf die alten Klettergerüste fallen lassen. Deshalb musste schnell gehandelt werden. Die ursprünglich erst ein Jahr später geplante Umgestaltung musste vorgezogen werden.


Aufgrund der guten Erfahrungen mit dem Außengelände des Estetal-Kindergartens basiert auch die Neugestaltung im Kindergarten Finkenstraße auf einem Konzept namens „Holunderschule“ für naturnahes, erlebnisreiches Spielen und Lernen. Heinrich Benjes hat es entwickelt, und es wird nun von Thomas Benjes weitergetragen. In einem Workshop mit ihm wurden im Oktober 2015 die Einzelheiten festgelegt.


Erfahrungsberichte aus dem Estetal-Kindergarten waren eine willkommene Ergänzung, zeigen sie doch, dass das Konzept absolut alltagstauglich ist. Auch manche notwendige Veränderung kann nun im Kindergarten Finkenstraße realisiert werden – so werden z.B. vielbeanspruchte Stellen nicht mehr mit Rasen, der schnell zertreten ist, sondern mit Holzschnitzeln belegt.


„Wie gut, dass unser Kindergarten auf einem kircheneigenen Grundstück steht. Da konnte der Kirchenvorstand alles ganz schnell entscheiden“, freut sich Kerstin Beier. Glücklicherweise halfen viele Privatpersonen und Organisationen mit Geld und Angeboten für kostenlosen Arbeitseinsatz. Von der „Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden“ kamen ebenfalls Mittel. Die Kindergartenleiterin sagt allen Spendern: „Danke für die große Unterstützung!“


Im Mai 2016 begann endlich die Bauphase. In der ersten Phase war es Aufgabe der Profis, die grundsätzliche Gestaltung des Außengeländes vorzunehmen. In der zweiten Phase wurden dann die Einzelheiten gestaltet. Wege mussten angelegt werden, Pflanzen gesetzt werden. Viel Handarbeit war zu leisten. Auch hier wurde vieles durch Profis erledigt. „Das Allertollste“, sagt Kerstin Beier, sei aber der Einsatz der Kinder und Eltern selbst, die mehrere Arbeitseinsätze an Wochenenden absolvierten, um das neue Außengelände fertigzustellen. Anerkennend bemerkt Kerstin Beier: „Sogar Eltern, deren Kinder von der Neugestaltung gar nicht mehr selbst profitieren werden, da sie gerade zur Schule wechseln, haben mitgeholfen. In St. Paulus halten wir eben zusammen.“


Nun ist es endlich geschafft! Die Zeit des Improvisierens nach den Zerstörungen des Sturms hat ein Ende. Alle freuen sich, dass sie an einer tollen Aufgabe haben mitwirken können. Und die 70 Kinder können künftig schon im Außengelände des Kindergartens die große weite Welt der Natur kennen- und erleben lernen. „So wie sie spielen, so werden sie!“

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