Die Buxtehuder Erstaufführung des Dokumentarfilms „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ war mit mehr als 160 Zuschauerinnen und Zuschauern ein großer Erfolg! Die „Bündnisgruppe United4Rescue“ zeigt ihn deshalb am Freitag, 20. März um 18:30 Uhr, noch einmal in der St. Pauluskirche.
Der preisgekrönte und (auch unbedingt mehr als einmal sehenswerte) Dokumentarfilm richtet den Blick auf den zunehmenden Widerspruch zwischen Deutschlands Selbstverständnis als Einwanderungsland und der tatsächlichen politischen Entwicklung.
Er begleitet Behörden, Kommunen und politische Entscheidungsträger:innen und zeigt – auch anhand von persönlichen Schicksalen sowie wissen schaftlichen Einordnungen –, vor welchen Herausforderungen Staat und Gesellschaft stehen.
Ein Film, der berührt, aufrüttelt und zum Nachdenken anregt – über Zugehörigkeit, Verantwortung und die Frage, was für eine Gesellschaft wir sein wollen. Ein Film für alle, die nicht wegsehen wollen.
Aber dieser Filmabend geht über den Abspann hinaus: Regisseur Maik Lüdemann steht für ein Filmgespräch über Hintergründe und offene Fragen zum Film zur Verfügung.
Nach aktuellem Stand dürfen wir uns darüber hinaus auf Prof. Dr. Valentin Schatz von der Leuphana-Universität Lüneburg freuen. Der Juniorprofessor für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht wird uns Rede und Antwort stehen zum rechtspolitischen Kontext, vor allem auch zu Fragen der zivilen Seenotrettung, für die sich die St. PaulusKirchengemeinde in ihrer Eigenschaft als Bündnispartner von United4Rescue aktiv einsetzt.
Der Eintritt ist frei. Die Vorführung des Films in Buxtehude wird uns wieder ermöglicht von United4Rescue. Bezüglich der Förderung des Filmgesprächs danken wir dem Stadtforum der Hansestadt Buxtehude.
